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Als Anlaufpunkt für Menschen in Not hat
sich das Sozialwerk der Malchiner Freikirche in
der Region mit Tafel, Suchtberatung und betreutem Wohnen
längst einen Namen gemacht.
Mit einem zum Jahresanfang gestarteten Projekt will sich der
soziale Träger in der Rudolf-Fritz-Straße nun aktiv in die
Integration von ausländischen Mitbürgern einbringen. Jeden
Donnerstag lädt Maria Vichel ab sofort (außer in den Ferien)
von 9 bis 11 Uhr zu einem so genannten interkulturellen
Treffen in die Räumlichkeiten des Malchiner Sozialwerkes ein.
"Die Erfahrung zeigt, dass sich die Integration von Migranten
nur schwerlich staatlich verordnen lässt. Wir möchten einen
Raum der Begegnung schaffen, wo ausländische und einheimische
Mütter gleichermaßen die Möglichkeit haben, Kontakt zu knüpfen
und sich kennenzulernen". erzählt sie. Während des gemeinsamen
Frühstücks kann in ungezwungener Runde über Sorgen und
Probleme des Alltags erzählt werden. Gleichzeitig kann mit den
noch nicht schulpflichtigen Kindern gespielt, gebastelt und
gesungen werden. |
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Fest der
Nationen geplant
In den vergangenen Tagen hat
Maria Vichel mit einer ehreamtlichen Helferin schon mal
Asylbewerberheime in Malchin und Jürgenstorf besucht und das
neue Projekt vorgestellt. Über die große Offenheit, die ihr
dabei entgegengebracht wurde, sei sie selbst erfreut gewesen.
Sollte sich der Treff gut entwickeln, dann könne sie sich
vorstellen, im Frühjahr zu einem kleinen Fest der Nationen mit
ausländischem Essen und internationaler Kultur einzuladen,
stellt sich Maria Vichel vor. "Ich denke, gerade wenn die
Eltern mit Kindern kommen, ist es einfacher Schwellen und
Vorurteile abzubauen, Sprachbarrieren zu überwinden und
voneinander zu lernen", hofft die nebenberuflich tätige
Hebamme. Das von der EU und dem Land geförderte Projekt ist
erst einmal für ein halbes Jahr befristet. Maria Vichel und
ihre Mitarbeiter denken aber schon an die Zeit danach. "Wir
sind bemüht, diese Arbeit für längere Zeit und in einem noch
größeren Umfang im Sozialwerk zu etablieren", sagt sie. Dann
könne man darüber nachdenken, soetwas wie Sport- oder
Sprachkurse in die Integrationsarbeit mit aufzunehmen.
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