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 +  zeitungsbericht vom 11.10.2005

 

 

 +  "Felsen der Versuchung" sollte Jugendliche verführen

 

Von Tobias Engel
Malchin. Nach der Schlussetappe, einer Strecke von acht Kilometern auf dem Dahmer Kanal, erreichten alle Teams erschöpft das Ziel. Dabei konnte das Siegerteam aus dem Vorjahr mit 30 Minuten Vorsprung den Waldläuferpokal zum zweiten Mal entgegennehmen.
Beim 3. Waldläuferwettbewerb, der jährlich vom Projekt „Streetwork Briefkasten“ organisiert wird, gingen vier Teams mit je drei Jugendlichen an den Start. Die fünfte Mannschaft war nicht rechtzeitig am vereinbarten Treff erschienen.
Der Startschuss für die Jugendlichen fiel in zeitlich gleichen Abständen im Wald bei Hagensruhm. Von dort mussten sie sich, mit Orientierungskarte und Kompass ausgestattet, auf die 20 Kilometer lange Strecke zu Fuß machen. Damit es unterwegs nicht zu langweilig wurde, hatte sich der Malchiner Streetworker Jörg Basedow mit ehrenamtlichen Mitarbeitern einzelne Stationen ausgedacht. „Neben der traditionellen Wissensstation gab es in diesem Jahr etwas Neues: die Felsen der Versuchung“, so Basedow. Dabei waren am Wegesrand auf großen Steinen süße Leckereien und Getränke aufgebaut, die die Waldläufer locken sollten. Wer hier stoppte, nahm eine Zeitstrafe in Kauf. „Da galt es für jeden abzuwägen, ob er seiner Lust freien Lauf lässt oder standhaft bleibt“, sagte der Streetworker.
Ebenfalls neu im Programm war die Angelstation, bei der jedes Team eine Forelle aus dem Rempliner Teich angeln und ausnehmen musste. Zum Ende des Wettbewerbs hin galt es dann, per Seil über den Dahmer Kanal zu hangeln, um mit einem der Kanus bis ins Ziel, Koesters Eck, zu paddeln.

 

Quelle: Mecklenburger-Schweiz

 

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